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Accrochage

DIX und Freunde

Februar bis April 2017

Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik
von
Otto Dix, Ernst Bursche, Conrad Felixmüller, Hans Grundig, Adolf de Haer,
Otto Pankok und Gert H. Wollheim


Hana und ihr Bilderbuch sind umgezogen

in die Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz in Düsseldorf

Otto Dix − Der böse Blick

11. Februar bis 14. Mai 2017


OTTO DIX

Bilderbuch für Hana

und andere Trouvaillen


Ausstellung vom 6. September bis 22. Dezember 2016


Otto Dix, Selbstporträt<br>für Hans und Martha Koch
Otto Dix (1891−1969)
Selbstporträt
für Hans und Martha Koch
  1921
Bleistift
Kat.−Nr. 11, Gästebuch Hans Koch



Katalogumschlag

KATALOG
164 Seiten, 160 Abbildungen, davon 75 Werkabbildungen
(Preisliste anbei)
Format 27 x 7 cm, gebunden mit Schutzumschlag
(2016)    Best.−Nr. 1051
vergriffen
antiquarischer Preis Euro 38,−−


OTTO DIX (1891-1969) ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk gilt in Werkverzeichnissen und zahlreichen Katalogen als wohlerforscht. So kommt es einer kleinen Sensation gleich, daß wir vor wenigen Monaten das bisher unbekannte "Bilderbuch für Hana" entdecken konnten. Seit seiner Entstehung um 1925 blieb es im Besitz von Hana Koch (1920−2006) verborgen, nie dokumentiert oder ausgestellt. Bisher kannte man lediglich fünf Kinderbilderbücher von Otto Dix, die er für Martin, Ursus, Jan, Nelly und Bettina geschaffen hat. Nun kommt ein sechstes hinzu, das er Hana, dem zweiten Kind seiner späteren Frau Martha, widmete und schenkte. In 14 großformatigen, bildmäßigen Aquarellen behandelt der Künstler phantasie− und anspruchsvolle Themen aus der Märchenwelt und der Bibel.


Otto Dix − Biographische Daten

Bilderbuch für Hana Bilderbuch für Hana
um 1925
14 Aquarelle
(Kat.−Nr. 7)
Bilderbuch für Hana, 2

Ritter Hans an Hohenranden und seine Familie
hoch zu Roß

Bilderbuch für Hana, Blatt 2   (Kat.−Nr. 7/2)
Bilderbuch für Hana, 6

Der heilige Christophorus
Bilderbuch für Hana, Blatt 6
(Kat.−Nr. 7/6)
Bilderbuch für Hana, 8

Die Sieben Todsünden
Bilderbuch für Hana, Blatt 8
(Kat.−Nr. 7/8)
Bilderbuch für Hana, 12

Der heilige Georg mit dem Drachen
Bilderbuch für Hana, Blatt 12
(Kat.−Nr. 7/12)

Neben dem "Bilderbuch für Hana" sind in der Ausstellung weitere bisher unbekannte bzw. verschollene Arbeiten von Otto Dix zu sehen, die aus dem Besitz von Hana Koch und ihrem Vater stammen. Erwähnenswert sind die Aquarelle "Alte Kokotte" und "Alte Frau" von 1922 und die Zeichnung "Meine Mutter" von 1920 − nicht zu vergessen die vielen herrlichen kleinen Tierzeichnungen, die "Onkel Jimmy" für die kleine Hana schuf.


Hana (mit Weihnachtsbaum) Hana (mit Weihnachtsbaum)
1922
Aquarell über Bleistift
(Kat.−Nr. 1)

Meine Mutter Meine Mutter
1920
Blaustift
(Kat.−Nr. 8)
Alte Frau
Alte Frau   1922
Aquarell
(Kat.−Nr. 2)

Im Nachlaß von Hana Koch haben sich Dutzende von herrlichen kleinen Tierzeichnungen erhalten, die Onkel Jimmy für seine Stiefkinder, die Kinder seiner geliebten Martha verfertigt hat. Diese Zeichnungen sind auf der Rückseite von Verschreibungsformularen des Kurbad Helios zu finden, die in der Arztpraxis des Dr. Koch zur Verfügung standen... Da sind zunächst die mehr skizzenhaften Zeichnungen, auf denen der Name des Tieres in kindlicher Handschrift zu finden ist, vielleicht von Onkel Dix, aber vielleicht auch von den Kindern selbst geschrieben, als Malauftrag an den Künstler oder Namensbestimmung nach Fertigstellung der Zeichnung. Diese Blätter zeigen zumeist eine einfache, realistische Fixierung der Tiergestalt: Pferd, Löwe, Tiger, Bär, Elefant, Hyäne und Knurrhahn.


Knurrhahn
Knurrhahn   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 16)
Hyäne im Mondschein
Hyäne im Mondschein   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 27)

Vielleicht sind diese Blätter auch für die jüngere Hana gedacht, während Dix für den älteren Muggeli schwierigere und aggressivere Tieren gezeichnet hat. Auch die Betitelung geht nun von der kindlichen in die erwachsene Dixsche Handschrift über: Tintenfisch, Muräne und Riesenschlange.


Muräne Muräne   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 14)
Riesenschlange
Riesenschlange   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 17)

In der dritten Gruppe nimmt die Skurrilität und Phantastik sowohl der gezeichneten Tierporträts als auch der handschriftlichen Namensgebungen zu, aus Tieren werden phantastische Mischwesen: Drehschwanzfisch, Eierläffler, Maskenfisch, Chinesische Pestschlange, Krokodiltausendfuß, Argentinischer Gift−Skorpion, Indischer Elifantenkäfer, Isländischer Elchkäfer 1/3 natürliche Größe, Daktylosaurus, Madensack, Tibetanischer Truhthahngeier und Totenkopfgeier.


Indischer Elifantenkäfer
Indischer Elifantenkäfer   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 20)
Argentinischer Giftskorpion
Argentinischer Giftskorpion   um 1922
Bleistift
(Kat.−Nr. 19)

Ausschnitt aus dem Aquarell "Die Sieben Todsünden"

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Stand September 2016