Wir über uns GALERIE REMMERT UND BARTH
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"Herbert Remmert, früherer Mitarbeiter der Berliner Galerie Nierendorf, und Dr. Peter Barth, Sohn des Düsseldorfer Malers Carl Barth, eröffneten im Hause Bilker Straße 20 in Düsseldorf eine Galerie."
Düsseldorfer Hefte, 1980
Peter Barth, 1989

Peter Barth
Herbert Remmert, 1989
Herbert Remmert

Fotos: Xenia Leydel, 1989

"Qualitätsbewußte und dennoch publikumsnahe Arbeit könnte die Devise dieser Galerie lauten."
Handelsblatt, 1981
"Die Galerie Remmert und Barth gehört zu den erfreulichsten Erscheinungen im Düsseldorfer Kulturleben... Dr. Peter Barth und Herbert Remmert holten eine ganze Künstlergeneration aus der Versenkung, die infolge der beiden Weltkriege zunächst verfemt, verhöhnt und totgeschwiegen wurde. Es ging um Johanna Ey und ihren Kreis, um die wilden Jahre des Gert H. Wollheim, um das Junge Rheinland, um Jankel Adler, Conrad Felixmüller und zuletzt auch um die Dresdner Szene, zu der die Düsseldorfer einst so viele Kontakte besaßen.
Während anderenorts das Geschäft mit der Kunst häufig zum bloßen Handel mit Kapitalien degradiert, wird bei Remmert und Barth immer auch Kunstgeschichte aufgearbeitet. Die wissenschaftlich genauen Katalogtexte, die sie herausgeben, sind Forschungsergebnisse. Das kann im Zeitalter zunehmender geistiger Behäbigkeit nicht hoch genug angerechnet werden..."

Westdeutsche Zeitung, 1990
Otto Dix und Johanna Ey, Düsseldorf um 1924

Otto Dix und Johanna Ey, Düsseldorf um 1924
Foto: Hehmke−Winterer
Das Junge Rheinland, 1. Heft, 1921

Das Junge Rheinland, 1. Heft, 1921
"In der richtigen Einsicht, daß die lokale Szene speziell der zwanziger Jahre noch längst nicht ausreichend erkannt und erschlossen ist, daß in diesem Bereich rheinischer Tradition noch Lücken zu schließen und Entdeckungen zu machen sind, daß junge Kunst von gestern das Engagement von heute rechtfertigt, fanden die beiden Newcomer Herbert Remmert und Peter Barth im turbulenten und harten Moderne−Geschäft eine Marktlücke, eine substantielle Spur, die sie ebenso aktiv wie selbstbewußt zu nutzen verstanden..."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1990
Herbert Remmert und Peter Barth
Herbert Remmert und Peter Barth
vor ihrer Galerie, Bilker Straße 20
"Getroffen hatten sich Remmert und Barth in der Berliner Galerie Nierendorf. Die Pflege des Expressionismus in dem 1920 gegründeten Haus und das spezielle Flair seiner Räume sind bis heute Vorbild. Der 1953 in Schwäbisch−Hall geborene Remmert absolvierte bei Nierendorf ein fünfjähriges Volontariat, das ihm profunde Kenntnisse des Metiers eintrug und seine rasche, schlagfertige Sprechweise berlinerisch einfärbte. Der bedächtigere, um zehn Jahre ältere promovierte Germanist Peter Barth ist von dem künstlerischen Anspruch seines rheinischen Vaterhauses geprägt... Er schreibt die Texte der Publikationen, die die kunsthistorische Forschung auf internationalem Niveau vorantreiben. Bislang sind zwanzig Kataloge und Bücher erschienen. Kein Werk verläßt das Haus ohne Dokumentation. Mehrere Nachlässe werden betreut. Kommt die Rede auf ihre Forschungs− und Sammlerarbeit, so steht beiden Galeristen der Spaß daran im Gesicht geschrieben."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1993
"Kämen Flechtheim und Kahnweiler in Personalunion daher oder träten Janis und Castelli als Partner auf: sie verkörperten den perfekten, rundum tätigen Kunsthändler. Auf dem Gebiet der weniger spektakulären Moderne demonstrierten Händler bereits die Ergiebigkeit solcher Zusammenarbeit. So gründete 1980 der Malersohn und Germanist Peter Barth gemeinsam mit dem gelernten Händler Herbert Remmert in Düsseldorf eine Galerie, die beide zu solidem Ruf und monetärer Stabilität führten. Durch die liebevolle Betreuung von Nachlässen, im Aufspüren vergessener Maler, mit sorgfältigen Ausstellungen und Publikationen errangen Remmert und Barth Respekt bei Sammlern wie Kollegen. Ihr Unternehmen ist beispielhaft als teamwork−Galerie."
Hans Peter Thurn, Der Kunsthändler, Hirmer Verlag München 1994, S. 250
Peter Barth und Herbert Remmert
in ihrer Galerie, Juli 1990
Herbert Remmert und Peter Barth
"Neueröffnung bei Remmert und Barth: Dem Spezialgebiet treu geblieben.
In einem hellen, von dem Düsseldorfer Architekten Thilo Hiersig vorbildlich umgebauten und erweiterten Altstadthaus in der Mühlenstraße hat jetzt die Galerie Remmert und Barth ihren neuen Stützpunkt. Der untere Galerieraum, mit einer Oberlichtpyramide behutsam in den Hof verlängert, erinnert an die alte Galerie in der Bilker Straße, in der die Galeristen 16 Jahre ihr Spezialgebiet "Junges Rheinland" pflegten. Auch die Eröffnungsausstellung im neuen Haus ist diesem Thema gewidmet.
Nicht weniger als 200 Exponate, mit denen in manchen Räumen die Wände gepflastert sind, reihen sich zu einem imposanten Überblick von Jankel Adler bis Gert Wollheim, in dem Werke aller Techniken vereinigt sind. Seit der 1985 von Ulrich Krempel in der Düsseldorfer Kunsthalle organisierten Ausstellung hat das Sammelgebiet Junges Rheinland, das bis dato eine Marktnische für Kenner und Spezialisten war, fast sprunghaft an Resonanz gewonnen. Das Interesse reicht heute bis England und Amerika."

Handelsblatt, 1996
Galerieräume in der Mühlenstraße 1

Blick in die Galerieräume, Düsseldorf, Mühlenstraße 1
Galerieräume in der Mühlenstraße 1
Marco Polo Tipp: Remmert und Barth
"Einer der Inhaber, Peter Barth, ist Sohn des bekannten neusachlichen Malers Carl Barth, sodass es für das Spezialgebiet dieser Galerie eine biographische Erklärung gibt. Das schöne alte Bürgerhaus mit Gewölbekeller in der Altstadt ist die beste Adresse für moderne deutsche Kunst der ersten Jahrhunderthälfte, für die Maler des Jungen Rheinlands, des Expressionismus und des magischen Realismus."

Marco Polo Reiseführer "Düsseldorf", 2001
Herbert Remmert und Peter Barth neben dem Gemäde von Eberhard Viegener "Die Arbeiterfrau" aus dem Jahr 1919
(Foto 2005)


Herbert Remmert und Peter Barth im Treppenhaus der Galerie
Zum Jubiläum Trouvaillen in Petersburger Hängung

Seit 25 Jahren sorgen die Düsseldorfer Kunsthändler Herbert Remmert und Peter Barth dafür, daß die einstigen Avantgarden nicht vergessen werden.

...Im Gegensatz zu den Kunsthändlern, die mit einer Aktentasche voller Ektachrome wie Vertreter arbeiten, berichten die beiden Galeristen nicht von sensationellen Summen und Rekordpreisen, sondern von Bildern, Menschen, Künstlern, Sammlern − und die rheinische Kunstgeschichte schreiben sie gleich mit. Inzwischen sind die aufwendig produzierten Kataloge weltweit verstreut, und die daraus resultierneden Anfragen von Institutionen und Museen an die Düsseldorfer Spezialisten sind von dem kleinen Team in der Mühlenstraße kaum zu bewältigen...
Nun füllt die Jubiläumsausstellung − in "Petersburger Hängung" − den klassizistischen Bau, dem die Renovierung den Charakter eines bürgerlichen Wohnhauses erhielt, vom Keller bis zum Dach.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2005
NRZ vom 9. Sept. 2005
Archäologen aus Liebe

Seit 25 Jahren sind die Galeristen Herbert Remmert und Peter Barth den Künstlern der 20er Jahre auf der Spur.

Sie hatten den Mut zur Lücke − und besetzten sie. Als Herbert Remmert und Peter Barth 1980 im kleinen Ladenlokal an der Bilker Straße 20 ihre Galerie eröffneten, rechneten ihnen Eingeweihte wenig Chancen aus. 'Pankok, Pudlich, Schwesig, das ist doch kalter Kaffee, das interessiert doch keinen', erinnert sich Peter Barth an die Kommentare.
Mit dem Ziel, 'den vergessenen Künstlern der 20er Jahre ihre Anerkennung, ihren Wert zurückzugeben', waren die jungen Galeristen aus Berlin in die Düsseldorfer Karlstadt gezogen. 25 Jahre später werden die beiden weltweit als Spezialisten für Gert Wollheim, Otto Pankok, Karl Schwesig und die Dadaistin Hannah Höch geschätzt, zwischen New York und Paris als Leihgeber angefragt und als Informationsquelle permanent angezapft...
Mit einer hochkarätigen Jubiläumsausstellung ausgewählter Werke von Jankel Adler über Dix, Hannah Höch, Nolde, Rohlfs bis Schwesig und Wollheim feiert die Galerie bis Ende des Jahres ihr Vierteljahrhundert im zweiten Domizil an der Mühlenstraße 1...

Neue Rhein Zeitung, 2005
Im Rahmen der diesjährigen nordrhein−westfälischen
Museumsumfrage der Welt am Sonntag,
an der zehn renommierte Kunstkritiker teilnahmen,
um die besten Museumsausstellungen in NRW zu benennen,
urteilte Stefan Koldehoff vom Deutschlandfunk in der Kategorie
BESTES AUSSTELLUNGPROGRAMM:
"Ausnahmsweise kein Museum, sondern die Düsseldorfer Galerie
Remmert und Barth, die seit bald 30 Jahren mit Ausstellungen und
wissenschaftlichen Katalogen die Künstler der 20er Jahre
dem Vergessen entreißt."

Welt am Sonntag/NRW 13.12.09

dpa − Freitag, 20. August 2010

Vorstudie zu verschollenem Grosz-Hauptwerk entdeckt

Düsseldorf (dpa/lnw) − Eine wertvolle Vorstudie zu einem seit 1933 verschollenen Hauptwerk des sozialkritischen Malers George Grosz ist in Oberbayern gefunden worden. Das bisher unbekannte Aquarell enthalte wesentliche Elemente des 1918 entstandenen Gemäldes "Deutschland, ein Wintermärchen", sagte der Düsseldorfer Galerist Herbert Remmert am Freitag der Deutschen Presse−Agentur dpa.

Auf dem Bild sitzt in der Mitte der deutsche Spießbürger an einem Tisch, bewaffnet mit Messer und Gabel. Um ihn herum schwankt die Stadt aus Mietshäusern, Fabriken, Kasernen und Bordellen. Im Vordergrund stehen die "Stützen der Gesellschaft": Ein Pfarrer, ein General und ein reaktionärer Bildungsbürger.

George Grosz, Deutschland, ein Wintermärchen George Grosz
Deutschland, ein Wintermärchen
Aquarell 1917/18
Kat.−Nr. 12 der Ausstellung
30 Werke − 30 Künstler − 30 Jahre Remmert und Barth

Nach dem berühmten "Wintermärchen"−Gemälde von Grosz, das einst dem Verleger und Hitler−Gegner Wieland Herzfelde gehörte, suchen Forscher seit Jahrzehnten vergeblich.

Die Vorstudie zum "Wintermärchen" wurde im Nachlass des Anfang der 1950er Jahre gestorbenen Düsseldorfer Arztes und Galeristen Hans Koch gefunden, der ein Schwager des Malers Otto Dix war. Vermutlich sei das Aquarell letztmalig in einer Ausstellung im März 1919 im "Graphischen Kabinett" in Düsseldorf ausgestellt worden. Besitzer des Hauses war Koch. In den seit Jahrzehnten nicht geöffneten Mappen der Enkelin Kochs in Oberbayern habe er im Juli das bedeutende Blatt von Grosz gefunden, berichtete Remmert.


Express Düsseldorf 20. August 2011

Düsseldorf − Davon träumt so mancher Kunst−Sammler sein Leben lang: Den Düsseldorfer Galeristen Herbert Remmert und Peter Barth ist jetzt eine echte Sensation ins Netz gegangen: Bei den Vorbereitungen ihrer Ausstellung zu Ehren des 120. Geburtstages von Otto Dix in diesem Jahr ist das Galeristen−Duo auf bisher unbekannte bedeutende Aquarelle des Künstlers gestoßen.

Express Düsseldorf, 20. August 2011



Der Maler und die Frauen

So geht's, wenn man sich mit diesen Künstlern einlässt: Anstatt brav den Salon zu schmücken, schlagen sie Madame in ihren Bann und machen sie dem Gatten abhold. So geschah es dem Düsseldorfer Arzt und Kunstsammler Hans Koch, der in den 20er−Jahren mit Otto Dix (1891−1969) verkehrte. Seine Frau Martha verliebte sich in den großen Maler der Neuen Sachlichkeit, die Ehe ging entzwei und Martha zog mit ihrem neuen Mann von dannen Es spricht für den Charakter des Verlassenen, dass er sich nicht an des Verführers Werk verging: Im Koch'schen Nachlass wurden jetzt vier bislang unbekannte Aquarelle aus der prägenden Düsseldorfer Zeit entdeckt darunter die "Soubrette" und die Straßenszene "Strich III". Vom 4. September bis zum 2. Dezember sind die Funde in einer großen Ausstellung in der Düsseldorfer Galerie Remmert und Barth zu sehen. Und inzwischen kann man ja auch gefahrlos seine Frau zu Dix mitnehmen.

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, 31. August 2011







NEUE KATALOGE: LUDWIG GABRIEL SCHRIEBER

Die Nähe von Ludwig Gabriel Schrieber konnte offenbar gefährlich werden. Drastisch genau fasst Günter Grass den Charakter des Künstlers vom Niederrhein (1907−1975) zusammen, wenn er vom "Mann, Brocken, Stier" spricht. Ein paar Korn, und Schrieber packte der Zorn über irgendetwas aus der Vergangenheit. Ausbaden mussten es umstehende Kneipengäste, die der Maler und Bildhauer "ersatzweise mit Handkantenschlag" zu Boden brachte. Schriebers Jähzorn ist legendär, Grass hat die kompromisslose Gestalt in seinem Roman "Der Butt" verewigt. Doch er schätzte den Freund, der in Düsseldorf bei Jan Thorn Prikker und Heinrich Campendonk Malerie studiert hatte. 1951, nach der Gründung der Neuen Rheinischen Sezession, berief man Schrieber als Professor an die Kunstakademie Berlin. Da waren jene Bilder, die die Galerie Remmert und Barth nun in einem sehenswerten Katalog zusammenfasst, längst gemalt. Vierzig Werke charakterisieren einen Stil, der, so Grass, nie "Mode wurde" und den man nun noch einmal entdecken darf: Schriebers schwere und dennoch kristalline Figuren, wie sie sich im Gemäde "Prozession" von 1948 formieren, und ebenso die zartfarbigen abstrakten, fast durchscheinenden Landschaften, in denen noch leise das Bauhaus mitschwingt.

WELTKUNST, Ausgabe August 2013







Dix−Blätter aus einer Schublade

Die Galeristen Remmert und Barth entdeckten ein bisher verschollenes Bilderbuch eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts

Die Galerie Remmert und Barth meldet eine Sensation: 14 großformatige Blätter von Otto Dix an seine kleine Stieftochter Hana, die 90 Jahre in den Schränken und Schubladen versteckt blieben...
Hana war fünf Jahre alt, als sie das Buch 1925 erhielt. Es beginnt mit einem riesigen Füllhorn, auf dem süße, kleine barocke Putten sitzen, die den Titel aus dem Horn stürzen lassen: "Bilderbuch für Hana". Die Bilder von Otto Dix sind lustig, zeugen von seinem Zeichentalent. Vor allem in seinen Düsseldorfer Jahren (19922-1925) entdeckte und pflegte er seine Fähigkeiten für das Aquarell. Die Bremer Stadtmusikanten schauen wie Hyänen in ein gemütliches Wohnzimmer. Martha und Hans Koch, deren Tochter Hana ist, tauchen in Ritterrüstung auf, der Vater hält eine große Klistierspritze anstelle eines Schwertes in der Hand. Hana ist das Burgfräulein im rosa Kleid und rotem Federhütchen. Bravorös sind die biblischen Geschichten, Daniel in einer furchterregenden Löwengrube, der heilige Antonius wie eine magere Marionettenfigur, Jonas ein Stückchen rote Hose im großen Wal und die Sieben Todsünden als Gespenstersonate. Doch all diese Schätze blieben zu Hanas Lebzeiten versteckt...

Helga Meister, Westdeutsche Zeitung, 30. August 2016






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Stand November 2017